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2023 Blauer Traminer

Sie genießen den Vorfahre der weltberühmten Traminer-Familie. Er verkörpert den Ursprung des Savagnins. Vermutlich sogar über 10.000 Jahre alt, muss er schon unseren Vorfahren geschmeckt haben. Sonst hätten Sie ihn nicht über die Jahrtausende hinweg erhalten.

Blaubeere, Schlehe, Schwarzkirsche

USP 2

Blaubeere, sehr dunkle Pflaume, leicht herbe Kante

USP 3

Barrique

18,70 €
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Passende Gerichte zum Wein

Hochrippe vom Grill, Steinpilze // Ossobucco Milanese, schwarze Oliven // Rinderbacke, Wurzelgemüse glaciert // Artischocken-Risotto, Filterkaffee-Infusion // Fourme d’Ambert

Geschichte zur Rebsorte

"Möhrchen" ist ein Synonym des Blauen Traminers. Möhrchen kann man mit Morillon gleichsetzen. Die Merovinger sind die antiken Morins (Morini), die am Niederrhein-Normandie lebten, wo auch der Blaue Traminer beheimatet war. Wenn man das als Maerovins interpretiert ist man schnell bei Morillon, Möhrchen. Mit dem Wein des Blauen Traminers befinden Sie sich weinsensorisch im Übergang von der Spätantike ins Frühmittelalter, wo die Merowinger vor allem Neustrien verwaltet haben, also Nordfrankreich ohne Lothringen (Metz = Karolinger).

Wichtige Informationen

  • 2023-er Blauer Traminer, Rotwein, trocken
  • 13,5 %Vol – 0,1 g/l RZ – 6,2 g/l Sre
  • Enthält Sulfite
  • abgefüllt für: Historische Rebsorten Wein- u. Sektmanufaktur GmbH - Rebschule - D-67599 Gundheim

Wein erinnert an

Blaufränkisch, Bläuling, Enzianblüte

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2023 Blauer Traminer

18,70 €

Weinbeschreibung

Wer an den Namen „Blauer Traminer“ denkt und ins Glas riecht, wird sich vielleicht fragen, ob der Blaue-Elefanten-Effekt auch hier greift. Nehme ich die Blaubeere deshalb so stark wahr, weil ich den Namen kenne, oder gibt es sie tatsächlich? Letzteres ist der Fall, denn purpurfarben gleitet der Wein bereits ins Glas und bleibt auch in Nase und Mund diesem bläulichen Spektrum verhaftet. Im Jahrgang 2023 ist auf diese Weise ein Wein entstanden, der zwar Weise kühl wirkt, aber keinesfalls abweisend. Diese Stimmung des „im Frühtau zu Berge“ unterscheidet ihn auf faszinierende Weise von seinem wärmeren Vorgänger. Wenn es nicht so verwegen wäre, würden wir deshalb dazu raten, gleich beide Jahrgänge zu bestellen. Doch leider ist der 2020-er nicht mehr verfügbar. Glück hat der, der noch einige Flaschen 20-er im Weinkeller liegen hat.

Wein der Merowinger

Fundort: Ein im 11. oder 12. Jhdt. gepflanzter Weinberg mit über 30 Weinstöcken. Er überlebte in Dobbrikow, einer brandenburgischen Weinbergsbrache. Ein zweiter Fundort mit einem weiteren Weinstock war mitten in einem Kiefernwald.

Historie: Die Sortengruppe „Les Fromenteaux“ war v.a. an der Haute-Marne, in der Champagne und in Lothringen an der Haute-Saône, Moselle und an der Meurthe verbreitet, vermutlich auch in den südlicheren Departements. Die Sorten der Fromenteaux-Gruppe, wo auch der Blaue Traminer (Syn.: Fromenteau Noir) dazu zählt, dürften zum Altbesatz der Weinberge an der Haute-Marne gehört haben. Die Brandenburger Klöster der Zisterzienser waren im Mittelalter insbesondere mit dem Mutterkloster Morimond im Departement Haute-Marne* verbunden, wo die Fromenteaux Noirs vor der französischen Revolution ihren Verbreitungsschwerpunkt hatten. Die damaligen Weinberge hatten oftmals ein Alter von über 400 Jahren. Damit schauen wir weinsensorisch tief ins Mittelalter.
(*wurde nach der Französischen Revolution gegründet, in dem man Teile der Champagne, Bourgogne, Lothringens und der Franche-Compté zu einem Departement zusammenfasste.)

Mehr Informationen finden Sie im Ursprungsnachweis → hier

Der Protagonist

„Was macht historische Rebsorten so einzigartig, dass Sie von unseren Vorfahren über Jahrtausende kultiviert wurden? Es kann doch nur am Geschmack liegen, oder?“
Auf der Suche nach Antworten pflanzte Ulrich Martin in seinen eigenen Weinbergen ein weltweit einmaliges Sortiment an unbekannten, alten Rebsorten, die nachweislich früher nördlich der Alpen heimisch waren. Aus seinen Trauben vinifziert er besondere Weine, die in ihrer jahrtausendalten Geschichte erstmals sortenrein ausgebaut werden. Sein Mut und Wagnis haben sich gelohnt!
„Durch das sensorische Erlebnis als Erster in eine so alte, aber dennoch völlig unbekannte Geschmackswelt abzutauchen, ist unbezahlbar. Für mich, aber auch für jeden neugierigen Weinliebhaber, ist jeder Tag Weihnachten.“

Was ist die Ursprungsnummer?

Jede historische Rebsorte trägt ihren ursprünglich, geschichtlich und kulturell verankerten Namen.
In der Vergangenheit gab es zahlreiche Verwechslungen bei der Identifikation und Bestimmung dieser wiederentdeckten Weinreben.

Die gekennzeichnete Ursprungsnummer, bezugnehmend auf den Ursprungsnachweis, gibt Ihnen die Sicherheit das Original zu genießen.

Nährwerttabelle mit Zutatenliste

Nährwertangaben je 100ml
Brennwert338 kJ / 81 kcal
Kohlenhydrate1,1 g
davon Zucker
Enthält geringfügige Mengen von: Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
Zutaten: Trauben, Konservierungsstoff: Sulfite
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