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2023 Hartblau

Eine über 8.000 Jahre alte Rotweinsorte, die älteste Rotweinsorte Deutschlands, bringt erneut die Weinwelt zum Staunen. Seine Mineralität und seine Kühle macht ihn zu etwas Besonderen.

bläulich-dunkle Frucht

USP 2

dichteres Blau, Schlehe

USP 3

Barrique

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Passende Gerichte zum Wein

Schmeckt zu: Andouillette, Grünkohl // Hasenrücken, Pumpernickel-Kruste, Sellerie-Maronen-Püree // Masala Guava, Korianderblätter // Salers

Geschichte zur Rebsorte

Stellen Sie sich einen Weinschatz vor, der seit der Bronzezeit existiert: Den Hartblau! Kreuzritter brachten ihn einst vom Kaspischen Meer über die Donau nach Deutschland, wo er jahrhundertelang in fränkischen und sächsischen Weinbergen wuchs. Lange galt er als ausgestorben, bis er 2007 in alten Weinbergen wiederentdeckt wurde - ein lebendiges Stück Weingeschichte, das uns zeigt, wie vielfältig unser Weinbau einst war.

Wichtige Informationen

  • 2023-er Hartblau, Rotwein, trocken
  • 13,5 %Vol – 0,1 g/l RZ – 5,9 g/l Sre
  • Enthält Sulfite
  • Vertrieb: Historische Rebsorten - Wein- & Sektmanufaktur GmbH - 67599 Gundheim

Wein erinnert an

Barbera und Malbec, dicht, streng und edel

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2023 Hartblau

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Weinbeschreibung

Wer unseren Hartblau schon seit seinem ersten Jahrgang 2018 mitverfolgt hat, wird eine Evolution gespürt haben, die auch wir nicht vorhersagen konnten. Ja, auf der einen Seite ist sich die Rebsorte mit ihrem festen Kern treu geblieben. Auf der anderen Seite hat sich der ungestüme Dunkle mit seiner bissigen Säure zu einem spürbar hochwertigen, erwachsenen Wein gemausert. Ist es das zunehmende Rebalter? Oder verstehen wir ihn inzwischen besser? Hier gibt es in jedem Fall Dichte und Volumen in bläulichem Kleid, eine Barbera aus dem Piemont mit stattlicher Größe, ein Anden-Malbec feinster Machart. Und so etwas lebte über Jahrhunderte unerkannt im Mischsatz in deutschen Weinbergen? Unglaublich aber wahr…

Älteste Rotweinsorte Deutschlands

Fundort: Die Sorte wurde in sehr alten, fränkischen Weinbergen (Steigerwald) wiederentdeckt, wo sie im traditionellen Mischsatz zusammen mit anderen historischen Sorten wie Silvaner, Riesling, Elbling, Traminer, Adelfränkisch, Kleinberger und Lagler wuchs. Bis 2007 galt sie übrigens als in Deutschland nicht mehr existent - ein verschollener Schatz sozusagen!

Historie: Der Hartblau ist eine echte Ursorte, die ihre Wurzeln vermutlich in der Bronzezeit am Südwestufer des Kaspischen Meeres hat. Was ihn besonders interessant macht: Er ist genetisch ein Zwilling der Sorte Süßschwarz - sie teilen 11 von 12 Allelen! Das ist in der Rebenwelt höchst ungewöhnlich und ein klarer Hinweis auf ihr sehr hohes Alter.
Besonders spannend ist, dass der Hartblau vermutlich durch Siebenbürgersachsen und Kreuzritter über die Donau nach Bayern, an den Main, nach Sachsen und an die Saale kam. In der alten ostdeutschen und sächsischen Weinliteratur wird er regelmäßig erwähnt.
Was den Hartblau für den modernen Weinbau interessant macht: Er ist sehr robust und resistent gegen klimatische Extreme. Außerdem zeigt er eine geringe Anfälligkeit für Botrytis - Eigenschaften, die heute wieder sehr gefragt sind.

Mehr Informationen finden Sie im Ursprungsnachweis → hier

Ulrich Martin

Ulrich Martin bewirtschaftet neben seiner Rebschule eigene Weinberge, die er als Muttergarten für die Rebenherstellung nutzt. Die Trauben der seltenen Weinstöcke werden auf höchstem handwerklichem Niveau vinifiziert. Es entstehen Weine von fast ausgestorbenen Ursorten, die in ihrer jahrtausendalten Geschichte erstmals sortenrein ausgebaut werden. Sie haben jetzt die einmalige Möglichkeit aus diesem kleinen exklusiven Portfolio Weine zu erwerben. Werden Sie ein „Archäologe” der Weinaromen.

Was ist die Ursprungsnummer?

Jede historische Rebsorte trägt ihren ursprünglich, geschichtlich und kulturell verankerten Namen.
In der Vergangenheit gab es zahlreiche Verwechslungen bei der Identifikation und Bestimmung dieser wiederentdeckten Weinreben.

Die gekennzeichnete Ursprungsnummer, bezugnehmend auf den Ursprungsnachweis, gibt Ihnen die Sicherheit das Original zu genießen.

Nr. 945: Hartblau

Sehr frostharte, spät reifende Rotweinsorte mit tanninreichem Charakter. Früher Teil des fränkischen Mischsatzes, ein fast genetischer Zwilling des Süßschwarz, wiederentdeckt 2007. Ursprung im karpatischen Raum, seit dem Mittelalter in Franken verbreitet.

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Nährwerttabelle mit Zutatenliste

Nährwertangaben je 100ml
Brennwert330 kJ / 79 kcal
Kohlenhydrate1,1 g
davon Zucker< 0,5 g/100ml
Enthält geringfügige Mengen von: Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
Zutaten: Trauben, Konservierungsstoff: Sulfite
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