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2025 Gelber Kleinberger

Bereits vor 2500 Jahren brachten die Kelten den Gelben Kleinberger an die Mosel. Aufgrund seiner besonderen Anbaueigenschaften wurde er in den steilen Lagen der Mosel heimisch, bis er Ende des 18. Jahrhunderts durch den Riesling verdrängt wurde. Mit diesem Wein begeben Sie sich geschmacklich auf die Spuren eines leichten, fruchtigen „Riesling-Kabis“.

erstaunlich expressiv, sehr viel Klarapfel, dazu dunklere Untertöne von Anis und Butterblume

USP 2

Apfel ganz dominant, Goldparmäne, Gravensteiner, Birne dahinter, das Dunkle der Nase nicht mehr spürbar

USP 3

Edelstahl

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Das sagen unsere Kunden

Passende Gerichte zum Wein

schmeckt zu: Cavaillon-Melone, Parma-Schinken // Räucherfisch, Sahnemeerrettich // Fritto Misto vom Wurzelgemüse, Grüne Sauce

Geschichte zur Rebsorte

Bereits die Treverer wußten die Wuchseigenschaften des Gelben Kleinbergers zu nutzen. Deshalb wurden die Weinstöcke des Kleinberger bereits vor dem Riesling in den Steillagen der Mosel heimisch.

Wichtige Informationen

  • 2025-er Gelber Kleinberger, Weißwein, trocken
  • 11,5 %Vol – 6,5 g/l RZ – 6,9 g/l Sre
  • Enthält Sulfite
  • abgefüllt für: Historische Rebsorten Wein- u. Sektmanufaktur GmbH - Rebschule - D-67599 Gundheim

Wein erinnert an

eine Vermählung von Riesling mit Weißburgunder

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2025 Gelber Kleinberger

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Weinbeschreibung

Würde es den Frühling nicht schon geben, man müsste ihn extra erfinden als perfekte Gelegenheit, einen Gelben Kleinberger zu servieren. Tatsächlich nämlich duftet der Kleinberger nach Frühling, nach einem Apfelblütenhain, in dem gelbe Butterblumen bereits den Boden bedecken. Im Mund zeigt sich unser Wein mit feiner Fruchtsüße und einem spürbar leichten Körper. In diesem jungen Stadium spielt der Apfelduft die Hauptrolle, was zum Quiz der alten Apfelsorten anregt. Goldparmäne, Gravensteiner, Gelber Bellefleur – all das hat der Kleinberger in sich. Bei Tisch ergänzt Räucherfisch die Aromen und die resche Fruchtsäure ideal. Aber auch solo als Apéritif wird niemand diesem pikanten Schmeichler die kalte Schulter zeigen.

Edelsorte im Mittelalter

Fundort: Ein Einzelfunde an der Bergstraße. Er überlebte auch an der Nahe mit Silvaner, Riesling und Elbling im Mischsatz. Der älteste etwa 350 jährige Hausstock an der Mittelmosel war ein Kleinberger.

Rebsorte: Die Geschichte des Kleinbergers - eine 2500-jährige Weingeschichte
Stellen Sie sich vor: Als die Kelten noch durch Europa zogen, brachte der Stamm der Trierer eine besondere Weinrebe an die Mosel - den Kleinberger. Mit seinen kleinen, aromatischen Trauben wurde er zur wichtigsten Rebsorte der Region und prägte über 2500 Jahre den Weinbau an Mosel und Rhein.
Doch dann, Ende des 18. Jahrhunderts, setzte der Erzbischof von Trier eine Revolution in Gang: In nur wenigen Jahren ließ er alle Weinberge auf Riesling umstellen. Kaum war die Umstellung vollzogen, zwang ihn die Französische Revolution zur Flucht über den Rhein - aber seine Weinbau-Revolution hatte er da schon geschafft.
So endete die jahrtausendealte Ära des Kleinbergers. Heute finden wir nur noch wenige dieser historischen Reben, aber sie erinnern uns an eine Zeit, als der Wein an der Mosel noch ganz anders schmeckte.

Mehr Informationen finden Sie im Ursprungsnachweis → hier

Ulrich Martin

Ulrich Martin bewirtschaftet neben seiner Rebschule eigene Weinberge, die er als Muttergarten für die Rebenherstellung nutzt. Die Trauben der seltenen Weinstöcke werden auf höchstem handwerklichem Niveau vinifiziert. Es entstehen Weine von fast ausgestorbenen Ursorten, die in ihrer jahrtausendalten Geschichte erstmals sortenrein ausgebaut werden. Sie haben jetzt die einmalige Möglichkeit aus diesem kleinen exklusiven Portfolio Weine zu erwerben. Werden Sie ein „Archäologe” der Weinaromen.

Was ist die Ursprungsnummer?

Jede historische Rebsorte trägt ihren ursprünglich, geschichtlich und kulturell verankerten Namen.
In der Vergangenheit gab es zahlreiche Verwechslungen bei der Identifikation und Bestimmung dieser wiederentdeckten Weinreben.

Die gekennzeichnete Ursprungsnummer, bezugnehmend auf den Ursprungsnachweis, gibt Ihnen die Sicherheit das Original zu genießen.

Nr. 456: Gelber Kleinberger

Alte, kleinbeerige Weißweinsorte mit Bukett, frosthart und ertragssicher. Wuchs früher im fränkischen Mischsatz und an Mosel und Rhein, verdrängt durch Elbling und Riesling. Galt lange als ausgestorben.

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Nährwerttabelle mit Zutatenliste

Nährwertangaben je 100ml
Brennwert341 kJ / 82 kcal
Kohlenhydrate1,6 g
davon Zucker0,5 g
Enthält geringfügige Mengen von: Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
Zutaten: Trauben, Säureregulator: Weinsäure, Konservierungsstoff: Sulfite, Stabilisator: Metaweinsäure
¹ Wenn Sie keine Geschichte schmecken, erhalten Sie Ihr Geld zurück. Das ist unsere Geschichtsgarantie von Historische Rebsorten.
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